Wie WerkUp wirklich entstanden ist
Nicht in einem Co-Working-Space. Sondern auf der Baustelle, im Transporter, und an vielen langen Abenden am Küchentisch.
Wir haben gemeinsam ein Entrümpelungsunternehmen aufgebaut. Was mit einem Transporter und einer Idee begann, wuchs schnell zu einem richtigen Betrieb, mit Mitarbeitern, Aufträgen und allem was dazugehört.
Tagsüber haben wir angepackt, geschleppt, gerödelt. Abends kamen die Angebote. Wir haben Rechnungen getippt, Stunden erfasst, Kunden angeschrieben, Preise kalkuliert – alles von Hand, alles in Excel, alles doppelt so aufwendig wie nötig. Fertige Softwarelösungen gab es zwar, aber die waren entweder für große Firmen gebaut, viel zu teuer, oder so kompliziert, dass wir erst eine Schulung gebraucht hätten, bevor wir überhaupt eine Rechnung schreiben konnten.
Irgendwann haben wir angefangen, die ersten Werkzeuge selbst zu bauen. Zunächst nur für den eigenen Betrieb. Den Kalkulator, der lästige Berechnungen automatisiert. Das Auftragsformular, das in Minuten statt Stunden ausgefüllt ist. Die einfache Rechnungsstellung ohne drei Menüebenen.
Das Ergebnis hat nicht nur uns selbst überzeugt. Andere Betriebe aus dem Umfeld wollten dasselbe. Und so wurde aus einem internen Werkzeug eine Plattform – WerkUp.
Wir haben keine Software für das Handwerk gebaut, weil wir Softwareentwickler sind. Wir haben sie gebaut, weil wir Handwerker sind und wussten, was wirklich fehlt.
Josua Edel & Tim Croner
Was uns damals täglich genervt hat: